Tabelle 2018/19
Pos Team Sp. S U N Tore Pkt.
1 Mölltal 15 11 2 2 40:22 35
2 Hermagor 15 9 4 2 43:21 31
3 Kötschach 16 8 5 3 32:19 29
4 Virgen 16 9 2 5 37:26 29
5 Dölsach 16 9 2 5 44:36 29
6 Oberlienz 16 7 3 6 47:38 24
7 Egg 15 5 7 3 30:24 22
8 Lurnfeld 16 7 1 8 20:23 22
9 Dellach/Dr. 14 6 2 6 27:25 20
10 Tristach 16 4 8 4 29:30 20
11 Irschen 16 5 5 6 43:48 20
12 Sillian 15 5 3 7 21:30 18
13 Malta 16 4 4 8 27:28 16
14 Matrei 1b 16 3 4 9 20:32 13
15 Mühldorf 15 3 3 9 27:36 12
16 Prägraten 15 1 1 13 7:56 4

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Sajad Mozafari verlässt den ASKÖ Irschen Fußball

sajadMit den Worten: "Danke für alles Jungs...Ihr seid meine Freunde, ich werde euch nicht vergessen," verabschiedete sich letzte Woche, sichtlich gerürhrt, unser Mitspieler Sajad Mozafari am Rande einer Trainingseinheit leider von unserem Team. Der sympathische Iraner war Anfang des Sommers zu uns gestoßen und hat seitdem nahezu jede Trainingseinheit mit Kampfmannschaft und Reserve absolviert. Darüberhinaus engagierte er sich auch im Nachwuchsbereich in unserem Verein und unterstützte unsere Trainer bei zahlreichen Einheiten. Zuletzt hat er auch die Spielerlaubnis für die Meisterschaft erhalten.


Verschiedenen Gründen geschuldet, sahen sich Sajad und seine Frau leider gezwungen Irschen wieder zu verlassen. Mit seiner offenen Art verabschiedet sich mit Sajad nicht nur ein ehrgeiziger Sportler, sondern auch ein sehr herzlicher Mensch. Uns bleibt dennoch eine großartige Erfahrung die zeigt, dass Sport über kulturelle Grenzen und Vorurteile hinweg verbindet.


Zwar propagieren große Dachverbände wie FIFA oder UEFA in ihren Kampagnen immer wieder, dass Vorurteile im Sport keinen Platz haben, dennoch scheinen sich diese Institutionen - vor allem durch ihre fortschreitende Kommerzialisierung - immer weiter von der sportlichen Basis, insbesondere vom Amateurbereich, zu entfernen. Es liegt letztlich also auch an kleinen Vereinen und an uns selbst, hin und wieder etwas mehr Toleranz und vor allem Respekt - Menschen wie Sajad gegenüber - an den Tag zu legen. Wir werden ihn als Musterbeispiel für gelungene Integration, als Mannschaftskollegen und Freund und als eine Bereicherung für unsere Gemeinschaft in Erinnerung behalten. Auf diesem Weg wünschen wir ihm und seiner Frau alles Gute auf ihren weiteren Wegen.